SO WÜRDE ICH MALEN - WENN ICH NOCH MALEN WÜRDE

DIGI-ART: AUGUST BIS OKTOBER 2017

 

inspired of b.n.

NEBULÖS

POPART-TRIPPING

DIE UNSELIGE MARIA (HURRICANE)

LEBEN-LAUF!


FUNDSTÜCKE, ENTDECKUNGEN, WIEDERGEFUNDENES & MERKWÜRDIGES

Ich schaue gerne fern – am liebsten kulturelle Beiträge – ohne Promotion für Massenware: Musik, Photographie, Film  und Comics – Umsatzlisten interessieren mich nur wenig. Die allgemeine Diffusion der Begriffe wird aufgenommen und in bester postmoderner Manier zelebriert. Dazu kommt die Vermutung:  kein Kulturmagazin besteht noch aus ausschließlich eigenproduzierten Beiträge – wir wissen ja: »bei den  „öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten (+TV)“  hängen SIE in der Wiederholungschleife«. Aber außer mir scheint das niemand mehr zu stören, der kritische Journalismus taucht diesbezüglich einfach ab.

.

Männerporträt (nach einem Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Königliche Museen der Schönen Künste in Brüssel), lange Zeit als der Magdeburger Domherr Johannes Scheyring betrachtet, möglicherweise jedoch eher der Mathematiker und Astronom Johannes Schöner.[57][58]/WP Die Werkstatt Cranach [Cranach d. J.] war eine Kunst- manufaktur – Vorläufer von Warhols-Factory. Das Thema ist also so neu nicht. - jedenfalls nicht für mich.

»"Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld" lautet der Titel eines Pamphlets von Markus Metz und Georg Seeßlen. Letzterer, Filmtheoretiker und -kritiker, kehrt mit dieser Co-Autorenschaft zu seinen Anfängen zurück, denn er studierte ursprüng- lich Malerei an der Kunsthochschule München. Die Lage auf dem Kunstmarkt, auf dem sich in einem streng abgezirkelten System potente Sammler, etablierte Galeristen und Institutionen durch astronomische Preise für einige wenige Künstler die Wertsteigerungen gegenseitig zuschanzen, erzürnt den Publizisten Seeßlen als Privatmann derart, dass er diese Streitschrift mitverfasst hat. Wir fragen nach: Ist die Kunst noch zu retten?«  "Kulturzeit" am 8. Oktober 2015  / 3Sat // Anmerkung: Meine oben abgebildete Card ist fast 1 Jahr alt. Das nennt man wohl Avantgarde.

 

Buch: "Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld - Ein Pamphlet" von Georg Seeßlen, Markus Metz; Suhrkamp 2014 ISBN-13: 978-3518126752

 

Neuerdings höre ich wieder öfter Radio, ist nicht ganz so schlimm, wenn auch nicht wiederholungsfrei. Per Zufall wurde ich durch Radiosendungen auf einige Lyriker aufmerksam: Thomas Kling († 1. April 2005), Jürgen Nendza (lebt in Aachen),  Marcel Beyer und die wunderbare Doris Runge – die ich alle noch nicht kannte (ich weiß -  ich bin ein Banause, du aber auch, wenn du sie nicht kennst). Bei meiner Personen/Werk- Recherche hat sich neben Wikipedia – besonders →  http://www.lyrikline.org/de - hervorgetan (war für mich neu).

 

Schon seltsam das bei der derzeitigen Informationsflut so vieles sich noch immer dem Hören, Sehen und Lesen entziehen kann. Welch ein Glück für die Entdecker-Seelen!