Franz-Josef Schneider gen. Joseph Kamikaze


 52070 Aachen

Multimedia / Malerei / Installation  / Performance

 

VITA

 

1947          geboren in Neuwied am Rhein

1973-77    Studium Design in Aachen bei Prof. E. Wille

seit 1978  Galerist (Ex-), Ausstellungsmacher, Editor und  Künstler in Aachen

 

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

 

1985   Logomotive Süsterfeld, Aachen | Die neue Armut - mit: Udo Rickelhoff

1993   Galerie Signe, Aachen | 2000 Galerie Signe, Heerlen

2011   ARMUT 2.0 - KKWZ: „Villa“ Herzogenrath-Kohlscheid  |

2013   ON ART & BEYOND - KKWZ: „Villa“ Herzogenrath-Kohlscheid

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

                                                           

1986   Sculptuur III Lanaken B

1986   Goethe-Institut- Paris F | 1986 Het Bassin, Maastricht NL | 1990 Verio, Maastricht NL

1996   Cultura-Nova-Zomerfestival Heerlen NL

2009   Der Weg ist das Ziel ... Bergkirche Aachen-Kornelimünster

2011   BOEBOOMKNALL BBK-Galerie, Aachen-Arkaden

2012   ART OPEN, Eschweiler [»the snails revival«]

2014   Wenn Steine fallen BBK-Galerie, Aachen-Arkaden

2015   Zines #three – die frühen 80er - Künstlerzeitschriften aus der Sammlung Hubert Kretschmer

           Bibliothek Herzog Franz von Bayern im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

 

PREISE, AUSZEICHNUNGEN

 

1990   Der Neue Preis – Neuer Aachener Kunstverein, Aachen

 

SONSTIGES

1975   Mitbegründer der ›Werkstatt-Galerie‹ (Aachens erste Produzentengalerie)

1978-1981   Galerist ● Die Galerie, Aachen

1980   Mitbegründer der FSA-Aachen und Konversion zu DADA

1982-83   Kurator von Ausstellungen (u.a. erste Ausstellung in der Welche Mühle, Aachen-Haaren)

1983-85   Vorsitzender von >Die Neue Tat – Verein zur Förderung der Jetztzeitkunst<, Kurator des

internationalen Projektes >GRENZÜBERSCHREITUNGEN 1984<  (mit Künstlern/innen aus Belgien, Niederlande und dem Rheinland + intern. Videokunst) im ehem. Kloster zum Guten Hirten in Aachen-Süsterfeld  –  und 1985 Mitbegründer des heutigen Künstlerhauses.

2016  Berater bei der Ausstellung von Bernd Lohmann in Stolberg/Rhl. / Design der

Einladugskarten u. Plakat; Einführungsrede bei der Vernissage und Vortrag bei der

Finissage (Die Kunst im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung) heute 1


von:    1980 Macher und Verleger von ● streitschriften & artzines

               In den 90ern eigenes Internetradio mit: »rmd-radio mental disorder«

1990    Gründung »Das Theater der verstummten Schreie« (Performances)


 

seit 2011 arbeite ich am konzept  »gesamtkunstwerk«  und an der »kamikaze-card unlimited edition«;  die edition betrachte ich aus vielen gründen nicht als kunst. denn für mich bestimmen die >auratische< merkmale (nach ›Benjamin‹), als definitionsmenge, was  für mich bis heute ein kunstwerk als notwendigkeit mitbringen muss. ich unterscheide grundsätzlich zwischen bild. kunst und medien- kunst - und mediennkunst interessiert mich nicht sonderlich, weil sie im wesentlichen eine apparatekunst ist. weder ›Benjamin‹ noch ›Beuys‹ haben etwas an meinem ›begriff der freien kunst‹ zu verändern vermocht. dennoch zählen beide noch bis jetzt zu meinen  >private heroes< - und davon gibt es nicht allzu viele.  eine realisierung meines konzeptes halte ich fast für ausgeschlossen. doch die gedanken sind frei - sockelkunst und wandschmuck sind mir zuwider und darum sind auch bilder nur noch ein marketing-konzept des kapitalismus (Sotheby’s u.a.) - egal mit welcher technik sie erstellt wurden/werden. seit 2015 habe ich meine künstlerische produktion gänzlich eingestellt-  beziehungsweise auf die digitale produktion umgestellt. die frage, ob das noch kunst ist oder nicht - interessiert mich nicht. ich habe mich auf dieser website auch diesbezüglich klar geäußert.

 

 

DIE KUNST BRAUCHT DADA - ABER DADA BRAUCHT KEINE KUNST